Bei der Veröffentlichung von Firefox 4 wurde ebenfalls auf eine größer angelegte Marketingkampagne verzichtet. Der Browser wurde innerhalb der ersten 24 Stunden mehr als sieben Millionen mal heruntergeladen, davon allein in Deutschland rund 596.000 mal und in Österreich rund 64.000 mal bei etwa drei Millionen Gesamtdownloads in Europa.
Während die Zahl der Downloads zur Veröffentlichung der Version 1.0 noch exponentiell stieg, entwickelte sich das Wachstum der Downloads zu einem relativ linearen Verlauf. Während im Juli 2009 der Browser knapp 51 Millionen mal heruntergeladen wurde, erfolgten im September 2009 „nur“ 39 Millionen Downloads. Die momentane absolute Downloadzahl liegt bei über 1,3 Milliarden Downloads (Stand: April 2010).
Zum Vergleich: Der am 15. März 2011 veröffentlichte Internet Explorer 9 wurde innerhalb von 24 Stunden rund 2,3 Millionen Mal heruntergeladen. Die am 18. Oktober 2006 veröffentlichte Version 7.0 des Internet Explorers wurde vor der Freigabe als automatisches Update in vier Tagen rund drei Millionen Mal heruntergeladen, der knapp eine Woche später erschienene Firefox 2.0 schaffte in 24 Stunden rund zwei Millionen Downloads. Die am 12. Juni 2008 veröffentlichte Version 9.5 des Webbrowsers Opera wurde in fünf Tagen knapp 4,7 Millionen Mal heruntergeladen, Firefox 3.0 schaffte das knapp eine Woche später am „Download Day“ in etwas mehr als 12 Stunden. Die am 9. Juni 2009 veröffentlichte Version 4.0 des Webbrowsers Safari konnte unter Zuhilfenahme von automatischen Updates innerhalb von drei Tagen 11 Millionen Downloads erzielen, die drei Wochen später erschienene Version 3.5 des Firefox wurde ohne automatische Updates innerhalb von zwei Tagen gut 8 Millionen Mal heruntergeladen.
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